Wenn die Rauchschwaden über den Ort ziehen und Funken in den Abendhimmel tanzen, weiß
jeder: Es ist wieder Zeit fürs Osterfeuer. Auch in diesem Jahr sorgten die örtlichen Vereine in
Rhüden dafür, dass das Traditionsfest zu einem echten Highlight im Dorfkalender wurde.
Gemeinsam packten der FC Rot Weiß Rhüden, der RKV Pfeil Rhüden, der Schützenverein
Horrido und die Natur- und Heimatfreunde Rhüden zusammen mit der Unterstützung des
Ortsrats kräftig an – ein echtes Gemeinschaftswerk, das sich sehen lassen konnte. Trotz
launischen Frühlingswetters – erst Nieselregen mit viel Wind, dann endlich trocken – fanden
viele Besucher den Weg zur Feuerstelle und verwandelten den Platz in einen lebendigen
Treffpunkt voller Gespräche, Lachen und Vorfreude.
Ein besonderer Moment war das feierliche Herbeitragen des Osterlichts aus der St.-Martini-Kirche.
Die Konfirmanden zogen mit Fackeln zum Festplatz, wo um Punkt 19 Uhr
gemeinsam mit den Vereinsvertretern das große Feuer entzündet wurde. Als die Flammen
loderten, war der Festplatz bereits gut gefüllt – ein Moment, der Jung und Alt
zusammenbrachte.
Natürlich war auch fürs leibliche Wohl bestens gesorgt: Bratwurst, Pommes und kühle
Getränke fanden reißenden Absatz, und rund ums Feuer wurde gelacht, erzählt und gefeiert,
bis die Flammen gegen Mittnacht langsam heruntergebrannt waren.
Ortsbürgermeister Frank Hencken zeigte sich begeistert: „Es war wieder ein tolles
Gemeinschaftsprojekt – ein Abend, der gezeigt hat, wie stark wir in Rhüden
zusammenhalten.“ Solche Traditionen, betonte er, seien besonders wichtig für ein gutes
Dorfleben. Das funktioniert aber nur, wenn auch alle an einem Strang ziehen – aber das hat in
diesem Jahr wieder einmal hervorragend geklappt.
Dank der Ortsfeuerwehr, die mit ihrer Brandsicherheitswache für einen sicheren Verlauf
sorgte, blieb alles ruhig und unbeschwert. Zum Abschluss waren sich alle einig: Dieses
Osterfeuer war wieder ein voller Erfolg – und eines ist sicher, auch im nächsten Jahr soll die
Flamme der Gemeinschaft wieder lodern.