„Ein Ausflug, der in Erinnerung bleibt“ – so lässt sich die diesjährige Seniorenfahrt des
Ortsrates Rhüden beschreiben, die am vergangenen Samstag stattfand. Rund 40 Seniorinnen
und Senioren machten sich in der Mittagszeit unter Begleitung von Ortsbürgermeister Frank
Hencken auf den Weg in den Harz.
Schon die Anreise bot einiges zu sehen: Über Clausthal-Zellerfeld, Torfhaus, Braunlage,
Elend und Hasselfelde führte die Route durchs Mittelgebirge. Dabei musste die Reisegruppe
hier und da kleine Umwege nehmen und auch unkonventionelle Wege wählen – doch
pünktlich erreichte die Gruppe ihr Ziel: die Talsperre Wendefurth.
Dort wartete das Highlight des Nachmittags: eine anderthalbstündige Floßfahrt über den
Stausee. Zum Glück klarte der Himmel bei der Ankunft auf, sodass strahlender Sonnenschein
für perfekte Ausflugbedingungen sorgte. Bei Kaffee und Kuchen an Bord konnten die
Senioren die idyllische Landschaft in aller Ruhe genießen. Für eine besondere Atmosphäre
sorgte zudem ein Musiker, der auf seiner Ziehharmonika bekannte Seemannslieder spielte –
die musikalische Begleitung kam bei allen gut an.
Aber auch viel Interessantes rund um die Talsperre erfuhren die Mitreisenden: So wurde die
Talsperre Wendefurth zwischen 1957 und 1964 erbaut. Die 43,5 Meter hohe und 230 Meter
lange Staumauer staut die Flüsse Bode und Rappbode in einem 78 Hektar großen Stausee. Sie
dient nicht nur als Hochwasserschutz, sondern auch als Trinkwasserspeicher für über eine
Million Menschen in Mitteldeutschland.
Auf dem Rückweg führte die Route über Blankenburg und anschließend über die A36 und
B82, sodass die gut gelaunte Gruppe pünktlich gegen Abend wieder in Rhüden eintraf. Und
schon jetzt ist klar: Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Seniorenfahrt geben – wohin
die Reise gehen wird, bleibt jedoch noch ein gut gehütetes Geheimnis